Für Kaffee-, Snack- und Getränkeautomaten
Neue Bezahlsysteme. Ohne neue Automaten.
MIDVEND sitzt zwischen Ihrem Automaten und allem, was daran hängt: Kartenleser, Badge-Leser, Münzprüfer, Notenleser, Drucker. Die Box bringt beide Seiten zum Reden, egal von welchem Hersteller sie sind. Dazu sehen Sie im Portal, was jeder Automat verkauft. Die Zahlen gehören Ihnen.
Voraussichtlich lieferbar im Winter 2026/27. Bis dahin Prototypenphase, wir suchen zwei bis drei Betriebe für den Feldtest.
Aus dem Betrieb
Kennen Sie das?
Vier Situationen, die wir von Betreibern immer wieder hören. Wenn Ihnen davon etwas bekannt vorkommt, sind Sie bei uns richtig.
«Die neue Maschine spricht nicht mit meinem Kartenleser.»
Hersteller kochen ihr eigenes Süppchen. MIDVEND übersetzt dazwischen, damit Sie den Automaten behalten können, den Sie haben, und das Terminal, das Sie wollen.
«Ich fahre hin, um abzulesen, was der Automat verkauft hat.»
Die Zahlen kommen von selbst ins Portal. Pro Automat, pro Wahl, pro Tag. Die Fahrt sparen Sie sich, den Kaffee beim Kunden hoffentlich nicht.
«Der Automat stand seit Dienstag, gemerkt hat es niemand.»
Bleiben die Verkäufe aus oder meldet der Automat eine Störung, sehen Sie es am selben Tag statt bei der nächsten Leerung.
«Ich habe drei Geräte am Automaten, und sie vertragen sich nicht.»
Münzwechsler, Kartenleser und Ausweisleser am selben Bus: Sobald zwei davon derselbe Gerätetyp sind, streiten sie um dieselbe Adresse. Ein Y-Kabel verbindet sie elektrisch, aber nicht logisch. MIDVEND tritt gegenüber dem Automaten als ein Gerät auf und verwaltet dahinter alle.
«Für jede Funktion soll ich wieder etwas freischalten lassen.»
Bei uns gibt es keine Freischaltung pro Automat und keinen Projektzwang. Was die Box kann, kann sie ab Werk.
Ausgelegt auf die Systeme, die in Schweizer Betrieben stehen: Kaffeevollautomaten von Necta und Evoca, Snack- und Getränkeautomaten von Sielaff, Zahlsysteme von Coges und Nayax, Kartenterminals von PayTec CH, dazu Badge-Leser für LEGIC und Mifare sowie Münzprüfer, Notenleser und Drucker. Welche Kombination geprüft ist und welche noch nicht, sagen wir Ihnen offen.
Der Unterschied
Warum nicht das, was es schon gibt?
Lösungen für Automaten gibt es. Sie kommen aber fast alle mit einer Bedingung: Entweder Sie kaufen das ganze Ökosystem eines Herstellers, oder Sie geben Ihre Daten in eine Plattform im Ausland. Genau dazwischen fehlte etwas.
Der häufigste Anlass
Sie wollen Kartenzahlung anbieten. Ihre Automaten sind von zwei Herstellern, zehn Jahre alt und laufen einwandfrei. Wer jetzt das Bezahlsystem des Automatenherstellers nimmt, ersetzt Geräte oder lässt sie aufrüsten, und bindet sich für die nächsten Jahre. Mit MIDVEND hängen Sie das Terminal Ihrer Wahl an den Automaten, den Sie haben. Und sehen nebenbei zum ersten Mal, was jedes Gerät wirklich verkauft.
Wir ersetzen Ihr Zahlterminal nicht
Das ist der wichtigste Satz auf dieser Seite. MIDVEND verarbeitet keine Zahlungen und sieht keine Kartendaten. Wenn an Ihren Automaten schon Terminals hängen, bleiben sie hängen. MIDVEND kommt daneben an denselben Bus.
Sie müssen also nichts kündigen, nichts ersetzen und keinen Vertrag brechen, um anzufangen. Das ist der Unterschied zwischen einem Systemwechsel und einer Ergänzung.
Der Unterschied liegt nicht beim Gerätepreis
Sondern beim Modell dahinter. Wer Terminal, Plattform und Zahlung als Paket verkauft, verdient an jeder Transaktion mit, und das fällt auf der Rechnung kaum auf. Ein Beispiel für 30 Automaten über fünf Jahre:
| Modell | Hardware | Abo | Anteil am Kartenumsatz | Fünf Jahre |
|---|---|---|---|---|
| Gebündelt: Terminal, Plattform und Zahlung von einem Anbieter | rund 350 je Gerät | 8 bis 13 im Monat | 2,5 bis 6 Prozent, im Paket enthalten | 92'000 bis 195'000 |
| MIDVEND plus Terminal Ihrer Wahl | 550 je Box, dazu Ihr Terminal | 8 bis 10 im Monat, SIM inbegriffen | an uns keiner, an Ihren Zahlungsanbieter nach Ihrem Vertrag | 31'000 bis 34'500 plus Kartengebühren |
Angenommen sind 30 Automaten mit je CHF 1'500 Kartenumsatz im Monat, also 2,7 Millionen Franken über fünf Jahre. Alle Beträge in Franken. Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen nach, wir zeigen Ihnen den Rechenweg.
Damit kein falscher Eindruck entsteht: Kartenzahlung kostet auch bei uns Prozente. Wir nehmen nur keine, weil wir die Zahlung gar nicht abwickeln. Ihr Terminal und dessen Gebühren kommen dazu. Der Unterschied ist, dass Sie diesen Vertrag selbst aushandeln und jederzeit wechseln können, statt ihn als Teil eines Pakets zu übernehmen. Wer bereits ein Terminal hat, behält seine Konditionen unverändert.
Wo das Argument endet: Wenn Ihr Terminalvertrag teuer ist, nützt Ihnen unsere Rechnung wenig. Sie verschiebt die Gebühr nur dorthin, wo Sie sie verhandeln können. Und wer gar kein Kartenterminal betreibt, spart auch nichts: Dann zählen nur Hardware und Abo, und der Abstand wird klein. Das sagen wir lieber jetzt als beim Vertrag.
Und sonst?
Die übrigen Unterschiede betreffen nicht den Preis, sondern die Bedingungen:
| Die Frage, die zählt | Geschlossene Systeme | Internationale Plattformen | MIDVEND |
|---|---|---|---|
| Welche Geräte dürfen zusammenarbeiten? | Nur was aus demselben Haus kommt | Eine Auswahl, die der Anbieter bestimmt | Das, was bei Ihnen schon steht |
| Was kostet der nächste Automat? | Lizenz pro Gerät, oft dazu ein Projekt | Abo pro Gerät | Box und Abo, keine Lizenz, kein Projekt |
| Wem gehören die Verkaufszahlen? | Liegen in der Cloud des Anbieters | Liegen in der Cloud, Zugriff über Schnittstelle | Ihnen. Export jederzeit, offene Schnittstelle |
| Wo werden die Verkaufsdaten gespeichert? | Meist beim Anbieter | In der Regel im Ausland | Verkaufsdaten in der Schweiz |
| Was passiert bei einer offenen Rechnung? | Abschaltung ist technisch vorgesehen | Sperre des Zugangs | Der Automat verkauft weiter, immer |
| Buchhaltung, Serviceheft und Altersprüfung nach Schweizer Recht? | Teilweise, je nach Ausbaustufe | Kaum, der Markt ist zu klein dafür | Von Anfang an mitgedacht (geplant, siehe Roadmap) |
| Wer meldet sich, wenn etwas klemmt? | Projektabwicklung, Termin nach Verfügbarkeit | Hotline, oft nicht auf Deutsch | Der Entwickler selbst |
Ohne Namen, weil es nicht um Anbieter geht, sondern um Geschäftsmodelle. Wer wissen will, wie MIDVEND gegen ein bestimmtes System bei ihm im Haus dasteht, fragt uns, und wir sagen es offen, auch wenn die Antwort einmal gegen uns ausfällt.
Einbau
Alles an einem Bus. Auch was vorher nicht zusammenpasste.
Kein Eingriff in die Automatensteuerung, kein Austausch bestehender Geräte. Die Box hängt dazwischen und übersetzt. Was sie nicht kennt, reicht sie unverändert durch.
-
Automat
Kaffee, Snack oder Getränk -
MIDVEND
übersetzt · puffert · meldet - Kartenleser
- Badge-Leser
- Münzprüfer
- Notenleser
- Portal
nur ausgehend, verschlüsselt
Ein Kabel zum Automaten, eines zum Gerät. Fällt das Netz aus, arbeitet die Box weiter und sendet nach, sobald sie wieder Verbindung hat.
Unverhandelbar
Drei Zusagen, die im Gerät verdrahtet sind
Keine Absichtserklärungen, sondern Regeln, gegen die die Firmware gebaut und bei jedem Build geprüft wird.
Ihr Automat verkauft weiter
Was auch passiert, der Verkauf läuft. Abo abgelaufen, Netz weg, unsere Technik gestört: Die Zahlung geht durch, nur die Auswertung im Portal wartet. Ein Automat steht nie wegen uns still.
Keine Kartendaten
Die Box sieht Guthaben und Verkaufsvorgänge, nie eine Kartennummer. Kartendaten bleiben im zertifizierten Zahlsystem, wo sie hingehören.
Keine Lizenz pro Automat
Offene Schnittstelle, Export jederzeit, kein Projektzwang, kein Aktivierungscode. Die Verkaufsdaten gehören dem Betreiber.
Verlässlichkeit
Gebaut für zehn Jahre im Automaten
Ein Gerät, das unbeaufsichtigt in einem Gehäuse hängt, darf nicht gewartet werden müssen. Jede Entscheidung in der Technik folgt daraus.
Offline zuerst
Jeder Verkauf wird lokal gespeichert, bevor er irgendwohin geht. Kein Netz heisst verzögerte Zahlen, nicht verlorene.
Updates mit Rücksprung
Signierte Aktualisierungen aus der Ferne. Startet eine Version nicht sauber, fällt die Box automatisch auf die letzte funktionierende zurück.
Ihre IT muss nichts freigeben
Die Box öffnet keinen Port und ist von aussen nicht erreichbar. Sie meldet sich selbst, verschlüsselt und mit eigenem Zertifikat. Keine Portweiterleitung, kein Zugriff ins Kundennetz, auch nicht in fremden Liegenschaften.
Neue Geräte laufen mit
Was die Box nicht kennt, blockiert sie nicht. Ein neues Gerät am Bus läuft mindestens im Grundmodus, ohne auf ein Update zu warten.
Abrechnung auf den Rappen
Keine Rundungsfehler im Zahlungsweg. Was gezählt wird, wird exakt gezählt.
Erholt sich selbst
Hängt etwas, startet die Box sich neu. Fällt der Strom, schreibt sie geordnet zu Ende. Ausgelegt auf acht bis zehn Jahre ohne Vor-Ort-Termin.
Roadmap
Was sie kann, und wann
MIDVEND ist in Entwicklung. Damit klar ist, worauf man sich verlassen kann, steht bei jeder Funktion der Stand dabei.
Geräte kombinieren
In ErprobungAutomat und Peripherie verschiedener Hersteller am selben Bus betreiben.
Mehrere bargeldlose Geräte am selben Automaten
GeplantKartenleser und Ausweisleser gleichzeitig, ohne Adresskonflikt, samt Freigabe altersbeschränkter Produkte nach geprüftem Ausweis.
Verkaufszahlen und Telemetrie
GeplantUmsatz pro Automat und Wahl, Störungen, Füllstände. Lokal gespeichert, auch ohne Netz.
Fernwartung und Updates
GeplantSignierte Updates mit automatischem Rücksprung auf die letzte funktionierende Version.
Offene Schnittstelle und Meldungen
GeplantDokumentierte Schnittstelle am Portal, mit Zugang je Mandant. Dazu Meldungen, die von selbst kommen: neuer Verkauf, Störung, Box offline. Sie fragen nicht ab, Sie werden benachrichtigt.
Serviceheft mit Zeiterfassung
GeplantWer war wann an welchem Automaten und was wurde gemacht. Tätigkeiten, keine Bewegungsprofile.
Anschluss an die Buchhaltung
GeplantÜbergabe der Umsätze an die gängigen Schweizer Buchhaltungen, archiviert nach GeBüV.
Altersprüfung
SpäterVorbereitet auf die Schweizer E-ID, für Automaten mit Produkten unter Altersschutz.
Kosten
Preis
Öffentlich, weil ein Betreiber rechnen können muss, bevor er telefoniert.
Einmalig, inklusive Gehäuse und Kabel. Die Box gehört dem Betreiber. Voraussichtlich lieferbar im Winter 2026/27.
Mobilfunk, Portal, Updates und Support. Monatlich kündbar.
Was passiert, wenn Sie kündigen: 30 Tage Karenz, danach ist das Portal nur noch lesend. Der Automat verkauft weiter. Wir bauen kein Gerät, das sich selbst abschaltet, wenn eine Rechnung offen ist.
Woher das kommt
Angefangen hat es mit einem Automaten, der nicht wollte
An einem Snackautomaten sollten drei Geräte zusammenarbeiten: ein Münzwechsler, ein Kartenleser und ein Ausweisleser für die Altersprüfung. Alle drei sprechen MDB, alle drei sind für den Betrieb am selben Automaten gedacht.
Mit einem Y-Kabel hängten wir sie an den Bus. Elektrisch stimmte alles. Trotzdem lief es nie so, wie es sollte.
Warum es nicht ging
Auf dem MDB-Bus hat jeder Gerätetyp eine feste Adresse. Der Münzwechsler hat eine eigene, aber Kartenleser und Ausweisleser sind für den Automaten dasselbe: bargeldlose Geräte. Beide wollen dieselbe Adresse, und der Automat spricht nur mit einem davon. Ein Kabel kann das nicht lösen, weil das Problem nicht in der Leitung liegt, sondern im Protokoll.
Dazu kam der eigentliche Wunsch: Bestimmte Produkte sollten gesperrt bleiben, bis der Ausweis geprüft ist, und danach ganz normal über Karte oder Münze bezahlt werden können. Dafür ist im Standard nichts vorgesehen.
Genau deshalb gibt es MIDVEND. Die Box tritt gegenüber dem Automaten als ein einziges Gerät auf und verwaltet dahinter alle angeschlossenen. Mehrere bargeldlose Geräte gleichzeitig und die Freigabe nach Altersprüfung sind in Arbeit, siehe Roadmap.
Häufige Fragen
Was Automatenbetreiber uns fragen
Kurze Antworten auf das, was im ersten Telefonat immer kommt.
Kann ich Kartenzahlung nachrüsten, ohne den Automaten zu ersetzen?
Ja. MIDVEND hängt zwischen Automat und Peripherie am MDB-Bus und übersetzt zwischen beiden. Sie behalten Ihre Kaffee- und Snackautomaten und wählen das Gerät frei, das daran hängt.
Funktioniert MIDVEND mit meinem Automaten?
Wir legen MIDVEND auf die Systeme aus, die in Schweizer Betrieben stehen: Kaffeevollautomaten von Necta und Evoca, Snack- und Getränkeautomaten von Sielaff, Zahlsysteme von Coges und Nayax, Kartenterminals von PayTec CH sowie Badge-Leser für LEGIC und Mifare. Befehle, die MIDVEND nicht kennt, reicht die Box unverändert durch, damit neue Geräte mindestens im Grundmodus laufen.
Was passiert, wenn das Mobilfunknetz oder das Abo ausfällt?
Der Automat verkauft weiter. Zahlung und Bus laufen unabhängig von der Verbindung, nur die Auswertung im Portal wartet. Jeder Verkauf wird lokal gespeichert und nachgesendet, sobald wieder Verbindung besteht.
Wem gehören die Verkaufsdaten?
Ihnen. Export jederzeit, offene Schnittstelle, Verkaufsdaten in der Schweiz. Keine Lizenz pro Automat, keine Aktivierungscodes.
Muss unsere IT einen Port freigeben?
Nein. Die Box öffnet keinen Port und ist von aussen nicht erreichbar. Sie baut nur ausgehende, verschlüsselte Verbindungen mit eigenem Zertifikat auf. Keine Portweiterleitung, kein Zugriff ins Kundennetz, auch nicht in fremden Liegenschaften.
Was kostet MIDVEND?
Die Box kostet einmalig CHF 550 inklusive Gehäuse und Kabel, dazu CHF 8 bis 10 pro Box und Monat für Mobilfunk, Portal, Updates und Support. Monatlich kündbar. Nach einer Kündigung ist das Portal nach 30 Tagen Karenz nur noch lesend, der Automat verkauft weiter.
Ab wann ist MIDVEND lieferbar?
Voraussichtlich im Winter 2026/27. Bis dahin läuft die Prototypenphase, für die wir zwei bis drei Schweizer Betriebe für einen Feldtest suchen.
Für welche Regionen gilt das Angebot?
Für die ganze Schweiz. Entwickelt und betreut wird MIDVEND aus Rümlang im Kanton Zürich, direkt vom Entwickler statt über eine Hotline.
Aktuell
Feldtest
Der Prototyp läuft im Labor. Für den nächsten Schritt suchen wir zwei bis drei Schweizer Betriebe mit gemischtem Gerätepark.
Wie wir prüfen, ob es bei Ihnen passt
Wir brauchen nicht Ihren Automaten, sondern zehn Minuten seines Busverkehrs. Die Box hört dabei nur zu und sendet nichts, am Betrieb ändert sich nichts. Aus dem Mitschnitt sehen wir, welche Geräte bei Ihnen welche Sprache sprechen, und sagen Ihnen danach verbindlich, was geht und was nicht.
Die Frage an Sie lautet also nicht «dürfen wir umbauen», sondern «dürfen wir zehn Minuten zuhören».
Was Sie bekommen
- Boxen und Einbau kostenlos während des Feldtests
- Direkter Draht zum Entwickler, keine Hotline
- Mitsprache bei den Funktionen, die zuerst gebaut werden
- Vorzugskonditionen beim späteren Rollout
Was wir brauchen
- Zwei bis fünf Automaten, an denen wir messen und einbauen dürfen
- Angaben zum Gerätepark: Hersteller des Automaten und der Geräte am Bus
- Rückmeldung aus dem Betrieb, auch die unbequeme